Raspberry Pi 4 ab sofort mit neuem Board-Design
Der Raspberry Pi 4 erhält überraschend nochmal eine neue Platinenrevision, die weniger auf neue Funktionen abzielt, sondern vielmehr auf bessere Anpassungsfähigkeit in der Produktion. Mit dem Modell Raspberry Pi 4 v1.5 reagiert der Hersteller auf die weiterhin angespannte Situation am Komponentenmarkt und insbesondere auf schwankende Verfügbarkeiten von Arbeitsspeicher.
Äußerlich ist die neue Version kaum von bisherigen Boards zu unterscheiden, lediglich ein Blick auf die Beschriftung „Raspberry Pi 4 Model B (C) Raspberry Pi 2025“ schafft Klarheit. Die eigentliche Neuerung verbirgt sich auf der Unterseite, denn hier ist statt eines einzelnen RAM-Chips nun zwei LPDDR4-Speicherbausteine verlötet. Dadurch kann der Raspberry Pi künftig mit unterschiedlichen Speicherbestückungen gefertigt werden, je nachdem, welche Module aktuell besser verfügbar oder wirtschaftlicher sind. Aktuell ist es oftmals so, dass kleinere LPDDR4-Speicherchips etwas günstiger sind als einzelne größere – sodass dies langfristig die Kosten zumindest etwas unter Kontrolle halten könnte.
Für Nutzer ändert sich im Alltag so gut wie nichts, theoretisch dürfte durch den zweiten Speicherbaustein allerdings vermutlich die Leistungsaufnahme minimal zunehmen.
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