MacBook Air mit M5-Chip vorgestellt
Mit dem neuen Apple MacBook Air zieht der M5-Chip in die beliebte Notebook-Reihe ein und bringt vor allem unter der Oberfläche frischen Schwung. Am bewährten Design aus Aluminium ändert sich nichts, ebenso bleiben die Varianten mit 13 und 15 Zoll erhalten. Auch farblich setzt Apple weiterhin auf eine bekannte Palette aus Himmelblau, Mitternacht, Polarstern und Silber.
Der eigentliche Fortschritt steckt hingegen im Inneren. Der M5 soll nicht nur klassisch mehr Rechenleistung liefern, sondern insbesondere bei KI-gestützten Anwendungen zulegen. Laut Apple profitieren kreative Workflows, Bildbearbeitung und 3D-Rendering deutlich vom Leistungsplus. Wer noch ein Modell mit M1 nutzt, dürfte den Sprung klar spüren, während Alltagsaufgaben wie Surfen oder Office-Arbeiten erwartungsgemäß weniger spektakulär ausfallen.
Eine der sinnvollsten Neuerungen betrifft den Speicher, denn das Basismodell startet nun erstmals direkt mit 512 GB SSD und beseitigt damit einen langjährigen Kritikpunkt. Wer mehr benötigt, kann die Konfiguration auf bis zu 4 TB ausreizen. Auch bei der drahtlosen Verbindung gibt es Fortschritte, denn ein neuer Funkchip ermöglicht Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, was für höhere Geschwindigkeiten und stabilere Verbindungen sorgen soll. An Bord bleiben zudem Thunderbolt 4, MagSafe, die 12-Megapixel-Kamera mit Center Stage und das Liquid-Retina-Display. Die Akkulaufzeit gibt Apple weiterhin mit bis zu 18 Stunden an.
Preislich startet das 13-Zoll-Modell bei 1199 Euro, die größere Variante bei 1499 Euro. Das 15-Zoll-Gerät ist standardmäßig mit einer 10-Core-CPU und -GPU ausgestattet, während beim 13-Zöller die stärkere GPU optional erhältlich ist. Insgesamt ist das neue MacBook Air kein radikaler Neuanfang, sondern ein durchdachtes Update. Besonders der größere Basisspeicher und die moderne Funktechnik machen das Gesamtpaket attraktiver, vor allem für alle, die noch mit älteren Intel-Modellen arbeiten.

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