Google verändert Ladeverhalten bei Pixel-Smartphones
Mit dem Update auf Android 16 QPR3 hat Google das Ladeverhalten seiner Google Pixel-Smartphones spürbar verändert. Wer die Akkuschonfunktion aktiviert hat, die den Ladevorgang bei 80 Prozent begrenzt, muss seit dem jüngsten Pixel-Drop deutlich mehr Geduld mitbringen. Nutzer berichten etwa auf Reddit, dass ihre Geräte zwar zunächst mit normaler Geschwindigkeit laden, der Vorgang kurz vor der Grenze jedoch massiv gedrosselt wird. Während bis etwa 70 Prozent noch übliche Ladeleistungen erreicht werden, fällt die Leistung um 77 Prozent teilweise auf unter ein Watt ab, sodass die letzten drei Prozent bis zum Limit bis zu eine Stunde dauern können.
Google bestätigt, dass dieses Verhalten kein Fehler ist, sondern eine bewusste Änderung. Die langsamere Endphase soll die Batterie schonen und langfristig für eine bessere Akkugesundheit sorgen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Anpassung die alltägliche Nutzung nicht beeinträchtigen, gleichzeitig arbeitet man aber noch daran, das Nutzererlebnis zu verbessern. Viele Anwender wünschen sich dennoch eine Option, die starke Drosselung abschalten zu können, da das neue Verhalten auch Funktionen wie das sogenannte Bypass-Laden beeinträchtigen kann, bei dem das Smartphone direkt vom Netzteil betrieben wird.
Die vorsichtige Strategie passt zu Googles jüngerer Akku-Historie. Mehrere Pixel-Modelle hatten in der Vergangenheit mit Batterieproblemen zu kämpfen, darunter das Google Pixel 4a, das Google Pixel 6a sowie das Google Pixel 7a, bei dem teilweise aufgeblähte Akkus gemeldet wurden. Zudem hat Google bereits angekündigt, die Ladespannung seiner Geräte nach rund 200 Ladezyklen zu reduzieren, um die Lebensdauer der Batterien zu verlängern.
Letzte Aktualisierung am 12.03.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API