Amazon erhöht Mindestbestellwert auf 49 Euro
Der Versand ohne Zusatzkosten wird für viele Kunden bei Amazon erneut schwerer erreichbar. Der Mindestbestellwert für eine kostenfreie Standardlieferung ohne Prime-Mitgliedschaft liegt nun offiziell bei 49 Euro statt bisher 39 Euro. Damit setzt das Unternehmen seine Strategie fort, die Bedingungen für Gelegenheitskäufer schrittweise zu verschärfen.
Bereits Mitte März 2026 wurde die höhere Schwelle bei einigen Kunden testweise eingeführt, nun scheint sie flächendeckend für alle zu gelten. Die Anpassung knüpft an eine Entwicklung an, die schon Anfang 2023 begonnen hatte, als der Mindestbestellwert von 29 auf 39 Euro angehoben wurde. Als Gründe nennt das Unternehmen vor allem gestiegene Kosten in Logistik und Versand.
Für Bestellungen unterhalb der neuen Grenze fallen zusätzliche Gebühren an, die je nach Produkt und Lieferart variieren. Beim Standardversand bewegen sich diese meist im Bereich von wenigen Euro, während schnellere Lieferoptionen deutlich teurer werden können. Wer seine Bestellung an eine Abholstation liefern lässt, kommt in der Regel günstiger davon.
Unverändert bleibt die Situation für Nutzer von Prime. Sie profitieren weiterhin von kostenlosen Standardlieferungen und weiteren Vorteilen bei schnellen Versandarten. Die erneute Anhebung dürfte daher nicht nur größere Warenkörbe fördern, sondern auch den Druck erhöhen, ein Prime-Abo in Betracht zu ziehen.