Pixelfehler beheben und reparieren – das sind die Möglichkeiten

Seit die LCD- und OLED-Technologie in unser Leben Einzug gehalten hat, sind Pixelfehler zum leidigen Thema geworden. Während alte Röhrenmonitore dieses Problem nie hatten, können bei OLED- oder LCD-Panels einzelne Bildpunkte schon durch die Fertigung defekt sein. In diesem Ratgeber möchten wir daher das Problem etwas genauer beleuchten und euch Tipps zum beheben von Pixelfehlern geben.

Pixelfehler sind meistens dauerhaft

Zwar wollen wir euch nicht gleich jegliche Hoffnung nehmen, dennoch möchten wir euch vorwarnen: Die meisten Pixelfehler sind irreversibel und können nur durch einen Austausch des Displays „behoben“ werden. In seltenen Konstellationen kann aber tatsächlich auch durch eine bloße Softwarebehandlung ein Pixelfehler repariert werden.

Lupe zu Hilfe nehmen

Zunächst muss geschaut werden um was für eine Art Pixelfehler es sich handelt, dazu nehmt am besten eine Lupe zur Hand und schaut euch das Display während des Betriebs ganz genau an. Falls der betroffene Pixel bei jedem Bildschirminhalt komplett schwarz bleibt, so wird dieser vermutlich dauerhaft gestört sein und kann somit auch nicht einfach durch eine Softwarelösung repariert werden.

Farbige Pixel

Etwas besser stehen die Chancen wenn der Pixel in einer anderen Farbe leuchtet, manchmal ist dann der betroffene Bildpunkt nur hängengeblieben und kann durch kontinuierliche Beanspruchung wieder in Gang gesetzt werden. Dazu eignet sich etwa die Webseite JScreenFix, öffnet diese in einem neuen Browsertap und tippt auf den Button „Launch JscreenFix“ – nun müsst ihr die schnell wechselnde animierte Grafik auf den Bereich mit eurem toten Pixel ziehen. Im Anschluss wartet ihr mindestens 10 Minuten und schaut anschließend ob das Problem behoben wurde.

Tiere im Bildschirm

Neben schwarzen und fest sitzenden farbigen Pixeln gibt es noch einen weiteren „Pixelfehler“, dabei handelt es sich um eindringende Insekten. Besonders häufig sind dabei die sogenannten Gewittertierchen anzutreffen, diese gelangen durch die Lüftungsschlitze in den Monitor und bewegen sich direkt unter der Glasabdeckung oder sogar innerhalb der Hintergrundbeleuchtung – ein totes Gewittertierchen kann dann ebenfalls die Pixel verdecken und so zum nervigen Problem werden.

Im letzten Fall sollten Sie umgehend Kontakt zum jeweiligen Hersteller aufnehmen falls sich der Monitor noch innerhalb der Gewährleistungszeit befindet, in den meisten Fällen werden betroffene Displays ohne größere Diskussionen ausgetauscht.



Pixel in Nahaufnahme. (Bild: Xgadget.de)
Datum:
04.04.2021, 00:25 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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