Nvidia streicht wohl RTX-50-Super Grafikkarten
Nvidias Zeitplan für neue Gaming-Grafikkarten scheint sich deutlich zu verschieben. Berichten zufolge wird die erwartete RTX-50-Super-Serie nämlich komplett gestrichen, während die nächste Generation unter dem Codenamen Rubin zeitlich wohl spürbar nach hinten wandert. Damit geraten gleich zwei wichtige Produktstufen für Gamer ins Stocken.
Als zentraler Auslöser gilt die anhaltende Knappheit bei DRAM-Speicherchips, die in modernen Grafikkarten einen besonders großen Kosten- und Produktionsfaktor darstellen. Nvidia reagiert offenbar mit gedrosselter Fertigung der aktuellen RTX-50-Modelle, um die verfügbaren Speicherbestände lieber für margenstarke KI-Beschleuniger zu nutzen. Schon auf der CES zeigte sich nämlich, dass neue Consumer-GPUs keine Priorität hatten.
Für Hardcore-Gamer bedeutet diese Entwicklung vor allem, dass die Marktlage weiterhin angespannt bleibt. Begrenzte Stückzahlen treffen auf hohe Nachfrage, während steigende Speicherpreise das allgemeine Preisniveau weiter nach oben drücken. Zusätzlich konzentrieren sich so gut wie alle Hersteller verstärkt auf KI- und Rechenzentrumschips, die deutlich höhere Gewinne versprechen als klassische Gaming-Hardware.
Dass Nvidia auf eine Zwischenauffrischung in Form der Super-Modelle verzichtet, bricht mit dem zuletzt etablierten Rhythmus regelmäßiger Updates. Gleichzeitig lässt die Verzögerung der nächsten Architektur darauf schließen, dass auch kurzfristig keine Entspannung zu erwarten ist. Wer auf günstigere oder leistungsstärkere Grafikkarten hofft, wird sich also wohl noch länger gedulden müssen und sich auch vermehrt auf dem Gebrauchtmarkt umsehen müssen.
Letzte Aktualisierung am 8.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
