Stadia-Controller lebt nun ohne Google weiter

Google hat die letzte offizielle Unterstützung für den Stadia-Controller still und leise beendet. Das Browser-Tool, mit dem sich das Gamepad dauerhaft in einen normalen Bluetooth-Controller umwandeln ließ, ist seit dem 20. Januar 2026 nicht mehr erreichbar. Damit zieht Google endgültig einen Schlussstrich unter die eigene Cloudgaming-Hardware.

Nach dem Aus von Stadia Anfang 2023 war das Umstellungstool noch ein versöhnlicher Schritt, denn Nutzer konnten ihre Controller mit wenigen Handgriffen weiterverwenden, kabellos am PC, Smartphone oder Steam Deck. Die dafür gesetzte Frist wurde mehrfach verlängert, endete aber endgültig zum Jahreswechsel 2025.

Wer den Controller bis dahin nicht umgestellt hat, steht nun vor Einschränkungen. Zwar funktioniert das Gamepad weiterhin per USB-Kabel, die drahtlose Nutzung fällt jedoch weg, ein klarer Nachteil für mobiles oder komfortables Spielen.

Ganz nutzlos ist der Stadia-Controller trotzdem nicht. Engagierte Community-Mitglieder haben das ursprüngliche Tool gesichert und über inoffizielle Quellen auf GitHub erneut zugänglich gemacht. Darüber lässt sich die Bluetooth-Firmware weiterhin installieren, wenn auch ohne Googles Segen.

Nach der Umrüstung wird der Controller von Plattformen wie Steam problemlos erkannt, inklusive frei belegbarer Tasten. Abstriche gibt es bei Extras wie Gyrosensoren oder dem Audioanschluss, doch Verarbeitung, Sticks und Rumble gelten weiterhin als solide. Dank der Community bleibt der Stadia-Controller damit länger im Spiel, als Google es vorgesehen hatte.



(Bild: Google)
Datum:
23.01.2026, 00:17 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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