Samsung und SK Hynix drosseln wohl NAND-Flash Produktion

Die beiden Speichergrößen Samsung und SK Hynix könnten im Jahr 2026 weniger NAND-Flash produzieren als bisher erwartet, was den Markt für SSDs nochmal spürbar beeinflussen dürfte. Laut aktuellen Einschätzungen aus der Marktforschung planen beide Konzerne, die Zahl der belichteten Wafer leicht zu senken, bei Samsung moderat, bei SK Hynix deutlich stärker. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte das Angebot knapper werden und die eh schon teuren Preise für SSDs weiter anziehen.

Als mögliche Gründe gelten strategische und technische Faktoren zugleich, denn einerseits versuchen die Hersteller offenbar, ihre Margen zu verbessern, da NAND-Flash im Vergleich zu DRAM bislang weniger stark verteuert wurde. Andererseits könnten Umstellungen auf neue Speichertechnologien wie QLC sowie Anpassungen der Produktionslinien eine Rolle spielen, die kurzfristig Kapazitäten binden oder reduzieren. Auch eine teilweise Verlagerung hin zur lukrativeren DRAM-Fertigung ist nicht ausgeschlossen.

Noch sind diese Pläne jedoch nicht endgültig. Die Speicherindustrie reagiert erfahrungsgemäß flexibel auf Marktbewegungen, und Prognosen werden regelmäßig angepasst. Für Verbraucher und Unternehmen bleibt die Lage dennoch angespannt, denn schon kleine Veränderungen auf Herstellerseite können den SSD-Markt deutlich bewegen und zu weiter steigenden Preisen führen.



SSD-Speicher könnte sich in Zukunft durch eine gedrosselte Produktionsmenge noch stärker verteuern. (Symbolbild: Xgadget.de)
Datum:
22.01.2026, 00:04 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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