Im Test: K&F Concept Solar-Überwachungskamera DQ201

Die Kenth Faith International Co. Ltd existiert bereits seit dem Jahr 2011 und vertreibt unter dem Label „K&F Concept“ zahlreiche Kamera- und Fotografieprodukte. In diesem Beitrag möchten wir einen genaueren Blick auf die Solar-Überwachungskamera DQ201 werfen, diese wurde uns freundlicherweise von dem Unternehmen zur Verfügung gestellt, sodass wir unsere Eindrücke nun mit euch teilen können.

Inhaltsverzeichnis

Bestellung & Unboxing

Die K&F Concept Solar-Überwachungskamera kann direkt über Amazon für derzeit etwa 150 Euro bestellt werden und wird euch direkt mittels DHL geliefert aus China geliefert. Bei der Bestellung fallen keine weiteren Zoll- oder Einfuhrgebühren für euch an, die bereitgestellte „KP … CN“ Trackingnummer könnt ihr übrigens via EMPS nachverfolgen. Im Regelfall müsst ihr von der Bestellung bis zur Zustellung gut zwei bis drei Wochen einplanen.

Das Produkt selbst wird in einem recht kompakten Karton geliefert, im Lieferumfang ist neben der eigentlichen Überwachungskamera, ein passendes Solar-Panel, befestigungsmaterial sowie eine ausführliche mehrsprachige Anleitung enthalten. Den Unboxing-Prozess haben wir für euch in dem folgenden Clip unkommentiert festgehalten:

Technische Daten

  • Kameraauflösung: 1920 x 1080 (Full-HD)
  • Nachsicht-Infrarot LED’s
  • Weiße LED’s für Schweinwerfer-Modus
  • Eingebautes Mikrofon & Lautsprecher (Gegensprech-Funktion)
  • Eingebautes 2,4 GHz WLAN
  • Arbeitstemperatur: -20 bis 50°C
  • Micro-USB Port für Anschluss des Solarpanels
  • Bewegungssensor einstellbar 4 bis 13 Meter
  • Eingebauter leistungsstarker Lithium-Akku
  • Kamera motorisiert dreh- und schwenkbar
  • Outdoor-Kamera und IP66 wasserfest

Inbetriebnahme

Bevor die Kamera verwendet werden kann, muss diese natürlich zuerst noch konfiguriert werden. Dazu nehmen wir unser Smartphone zur Hand und laden uns die kostenfreie Android- oder auch iOS-App aus dem offiziellen Google Play bzw. Apple App Store herunter. Nachdem der Download abgeschlossen ist können wir die „CloudEdge“ App öffnen und dort ein neues Konto anlegen. Dazu müssen wir lediglich unsere eMail Adresse eingeben, einen Nickname sowie ein Passwort vergeben, alternativ besteht auch eine Login-Möglichkeit mittels Facebook, WeChat oder Apple Sign In.

‎CloudEdge
‎CloudEdge
Entwickler: brian borghardt
Preis: Kostenlos
CloudEdge
CloudEdge
Entwickler: playstoreappdvlpmnt
Preis: Kostenlos

Nun können wir über den „Gerät hinzufügen“ Button unsere Überwachungskamera zu unserem Benutzerkonto hinzufügen, dazu schaltet man die Kamera ein und drückt für etwa 5 Sekunden die RESET-Taste – dadurch befindet sich das Gerät nun im Kopplungsmodus. Im Folgeschritt geben wir nun noch unsere WLAN-Zugangsdaten in der App ein, diese generiert im Anschluss einen QR-Code den wir vor die Kamera halten müssen. Sobald die Kamera diesen Code erfasst hat, hört man einen Signalton und das Gerät verwendet sich mit unserem Heimnetzwerk, danach kann auf Wunsch noch ein Name vergeben und auf die Kamera zugegriffen werden.

Praxistest

Da die Überwachungskamera über ein Solarpanel verfügt, müsst ihr diese in einem hellen Außenbereich anbringen. Laut Hersteller ist die Kamera IP66 zertifiziert, damit ist diese wasserfest und bloßer Regen sollte ihr nicht ausmachen. Dennoch empfehlen wir die Unterbringung unter einem kleinen Dachvorsprung, damit im Winter nicht die Kameralinse von Schnee bedeckt ist.

Innerhalb der App können zahlreiche Alarmeinstellungen vorgenommen werden, dort kann auch die Bewegungserkennung zu bestimmten Uhrzeiten festgelegt werden. Sobald dann eine Person vor die Kameralinse läuft könnt ihr euch mittels Push-Nachricht darüber benachrichtigen lassen, außerdem besteht die Möglichkeit den jeweiligen Videoclip direkt auf eine microSD-Karte zu speichern.

Wer keine microSD-Karte in die Kamera einsetzen möchte, kann alternativ auch den optionalen Clouddienst nutzen. Dieser ist zunächst für sieben Tage kostenfrei nutzbar und kann dann für etwa 30 Dollar pro Jahr verlängert werden. Die Zahlung des Cloud-Dienstes erfolgt dabei über PayPal und ist wie gesagt freiwillig, wer dies nicht nutzen möchte kann weiterhin auf Push-Nachrichten oder microSD-Speicherung setzen – diese Wahlmöglichkeit ist bei der Konkurrenz oftmals nicht selbstverständlich.

Weniger gut hat uns das verbaute Mikrofon und der verbaute Lautsprecher gefallen, als Gegensprech-Funktion sind diese eher nur für den Notfall gedacht. Die Soundqualität ist schlicht und einfach sehr bescheiden, sodass man recht schnell Abstand von diesem Feature nehmen wird. Wenn man den Lautsprecher hingegen nur für die Ausgabe des Alarm-Sounds (bei einer Bewegungserkennung) nutzt, ist dieser jedoch recht brauchbar.

Die Akkulaufzeit ist hingegen äußert positiv zu bewerten, selbst bei grauem Novemberwetter liefert die kompakte Solarzelle genug Strom um die verbauten Akkus aufzuladen und dennoch die Kamera im Bereitschaftsmodus zu halten. Möglich macht diesen geringen Energieverbrauch der verbaute Bewegungsmelder, nur wenn dieser ausgelöst wird wacht auch die Kamera aus ihrem sparsamen Standby-Betrieb auf und nimmt die Umgebung war.

Solltet ihr euch mit eurem Smartphone verbinden, aktiviert sich die Kamera natürlich ebenso und ihr könnt diese durch die eingebauten Motoren beliebig drehen oder schwenken. Gleichzeitig wird euch auch der Ton des verbauten Mikrofons auf euer Handy gestreamt, solange ihr die App aktiviert habt.

Fazit

K&F Concept hat mit der DQ201 eine recht preisgünstige und hochwertig verarbeitete Solar-Überwachungskamera auf den Markt gebracht. Besonders gut hat uns die App-Steuerung gefallen, die Software ist recht gut umgesetzt was bei vielen Konkurrenzmarken in dieser Preisklasse sonst nicht der Fall ist. Wesentlicher Pluspunkt ist natürlich die autarke Versorgung mittels Solarpanel, somit muss am jeweiligen Standort lediglich ein WLAN-Signal vorhanden sein, eine Steckdose ist nicht erforderlich und spart somit erheblichen Installationsaufwand. Für nicht ganz 150 Euro erhält man hier also ein recht gutes Gesamtpaket abgeliefert.

Letzte Aktualisierung am 7.12.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API



(Bild: Xgadget.de)
Datum:
15.11.2021, 04:02 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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