Valve spricht Klartext zur neuen Steam Machine
Valve hat den Start der neuen Steam Machine kürzlich zwar auf das erste Halbjahr 2026 verschoben, nutzt die zusätzliche Zeit allerdings, um mehr Einblicke in Technik und Ausrichtung des Wohnzimmer-PCs zu geben. Im Fokus steht dabei vor allem die Frage, wie gut aktuelle und kommende Spiele unter SteamOS laufen sollen.
Nach eigenen Angaben zielt Valve weiterhin auf 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde ab. In internen Tests sei dieses Ziel mit aktivierter FSR-Hochskalierung und variabler Bildwiederholrate häufig erreichbar gewesen. Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, dass anspruchsvollere Titel Kompromisse erfordern können, etwa eine niedrigere Bildrate bei aktivem VRR, um intern bei 1080p zu bleiben. Realistisch betrachtet dürfte genau dieses Szenario für viele Spiele der Alltag sein.
Um die Performance weiter zu verbessern, arbeitet Valve an neuen Treibern, besserem Upscaling, optimiertem Raytracing sowie an HDMI-VRR-Unterstützung. Parallel dazu unterstreicht das Unternehmen den modularen Ansatz der Hardware: Sowohl Arbeitsspeicher als auch SSD lassen sich austauschen, und in den kommenden Monaten sollen CAD-Dateien veröffentlicht werden, mit denen Nutzer eigene Frontblenden und Designs anfertigen können.
