Perplexity will keine Werbung mehr einblenden
Während einige KI-Anbieter mittlerweile beginnen, Anzeigen in ihre Systeme zu integrieren, geht Perplexity den entgegengesetzten Weg. Das Unternehmen verabschiedet sich von der testweise eingeführten Werbung. Da man sonst fürchtet, das Vertrauen der Nutzer zu untergraben.
Perplexity hatte zunächst selbst mit gesponserten Antworten experimentiert. Die Anzeigen waren zwar gekennzeichnet und sollten keinen Einfluss auf die Inhalte haben, doch genau hier lag das Problem, denn schon die Präsenz von Werbung kann unter Umständen Zweifel säen. Wenn Nutzer beginnen, Antworten zu hinterfragen, gerät das zentrale Versprechen eines KI-Assistenten ins Wanken.
Statt auf Anzeigenerlöse setzt Perplexity nun konsequent auf Abonnements, denn wer bezahlt, erwartet objektive und möglichst präzise Ergebnisse. Vertrauen wird damit zur eigentlichen Währung. Ein Chatbot, dessen Neutralität angezweifelt wird, verliert schnell an Wert.
Andere KI-Unternehmen testen derzeit Anzeigenmodelle oder integrieren Werbung bereits in KI-gestützte Produkte. Gleichzeitig betonen mehrere Anbieter, bewusst werbefrei bleiben zu wollen.
