Paramount schnappt sich Warner Bros. für 111 Milliarden Dollar
Im milliardenschweren Bieterduell um Warner Bros. Discovery ist die Entscheidung nun endlich gefallen. Paramount setzte sich gegen Netflix durch und bot zuletzt rund 111 Milliarden US-Dollar für den gesamten Konzern. Damit ist die lange als wahrscheinlich geltende Übernahme durch den Streaminganbieter faktisch vom Tisch.
Netflix hatte bereits im Dezember 2025 eine verbindliche Vereinbarung über knapp 83 Milliarden US-Dollar für das Studio- und Streaminggeschäft geschlossen. Doch nachdem Paramount sein Angebot deutlich anhob und vom Verwaltungsrat als überlegen eingestuft wurde, verzichtete Netflix auf eine weitere Nachbesserung. Die Co-Chefs Ted Sarandos und Greg Peters betonten, ein höherer Preis sei wirtschaftlich schlicht nicht mehr vertretbar. Die Transaktion sei stets eine Option gewesen, jedoch nur zu den richtigen Konditionen.
Paramount überbot Netflix letztlich um rund 28 Milliarden US-Dollar. Schon kurz nach Bekanntwerden des ursprünglichen Netflix-Deals hatte sich der Medienkonzern direkt an die Aktionäre gewandt und ein deutlich höheres Angebot für das komplette Unternehmen inklusive TV-Sendern wie CNN vorgelegt. Nach mehreren Nachbesserungen steht nun die finale Summe im Raum. Sollte die Übernahme durch Paramount vollzogen werden, erhält Netflix eine Vertragsstrafe in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar. Diese Summe will Paramount allerdings übernehmen.
