Boost-Modus wertet die Nintendo Switch 2 auf
Der neue sogenannte Handheld-Mode-Boost für die Nintendo Switch 2 sorgt dafür, dass viele ältere Switch-Spiele unterwegs nicht mehr in der gewohnten 720p-Auflösung laufen, sondern die höhere Displayauflösung der neuen Konsole ausnutzen. Dadurch wirken bekannte Titel deutlich schärfer und profitieren sichtbar von der verbesserten Hardware.
Der Hintergrund ist simpel: Spiele der ersten Switch waren auf deren 720p-Bildschirm ausgelegt und lieferten nur im Dock-Modus Full HD. Ohne Anpassung bleiben sie auch auf der Switch 2 im mobilen Betrieb bei dieser niedrigeren Auflösung. Genau hier setzt der Boost an, indem er den Spielen gewissermaßen vorgaukelt, sie würden im TV-Modus laufen. Das Ergebnis ist ein klareres Bild, das besser zum moderneren Display passt.
Ganz ohne Kompromisse kommt die Funktion allerdings nicht aus. Der höhere Grafikmodus kann den Akku stärker belasten und ist deshalb optional aktivierbar. Zudem kann es dazu kommen, dass der Touchscreen deaktiviert wird, da das System intern vom TV-Betrieb ausgeht. Auch die Controller werden entsprechend anders behandelt.
Mit dem neuen Update 22.0.0 bringt Nintendo dieses Feature auf die Switch 2 und ergänzt es um weitere Verbesserungen, etwa bei der Speicherübersicht und Kommunikationsfunktionen. Der Handheld Mode Boost zeigt dabei besonders deutlich, wie viel Potenzial noch in bestehenden Spielen steckt, wenn die Hardware einen Schritt nach vorne macht.