Amazon verschlankt sich weiter: Tausende Bürostellen fallen weg
Der bekannte Onlinehändler Amazon setzt offenbar seinen Sparkurs fort und kündigt einen weiteren umfangreichen Stellenabbau an. Nach bereits 14.000 gestrichenen Jobs im Herbst sollen nun zusätzlich 16.000 Arbeitsplätze wegfallen, vor allem in administrativen und managementnahen Bereichen. Damit summiert sich der Abbau auf rund 30.000 Stellen innerhalb weniger Monate.
Laut Personalchefin Beth Galetti will der Konzern seine Organisation schlanker aufstellen, Entscheidungswege verkürzen und interne Prozesse vereinfachen. Besonders betroffen sind Unternehmensbereiche wie AWS, Prime Video und der Handelssektor. Ziel ist es, Hierarchien abzubauen und Bürokratie zu reduzieren, während in ausgewählten Wachstumsfeldern weiterhin neue Positionen entstehen.
Mitarbeitende erhalten drei Monate Zeit, um sich intern neu zu bewerben und können zudem mit Abfindungen, Beratungsangeboten und weiteren Unterstützungsleistungen rechnen. Gemessen an der Gesamtbelegschaft von über 1,5 Millionen Beschäftigten ist der Abbau zwar vergleichsweise klein, trifft jedoch etwa zehn Prozent der Büroarbeitsplätze.
Der Schritt reiht sich in eine branchenweite Entwicklung ein. Große Technologiekonzerne korrigieren ihren massiven Personalaufbau aus der Pandemiezeit und setzen verstärkt auf Effizienzsteigerung – häufig im Zusammenhang mit Automatisierung und neuen Technologien.
