5 coole Gadgets mit Künstliche Intelligenz Technologie

Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artificial Intelligence (AI) ermöglicht die rasante Weiterentwicklung vieler Produkte und macht allerlei coole Spielereien möglich. Wir stellen Ihnen fünf Gadgets vor, die von dieser Technologie Gebrauch machen. Die meisten von ihnen braucht man keineswegs, aber wir finden sie dennoch super. Wie Haustiere, schnelle Autos und Spielautomaten sind solche Gadgets nicht essenziell, aber bringen einfach einen Haufen Spaß. Wer würde beispielsweise nein sagen, wenn er Slot Spiele kostenlos ausprobieren kann?

Wie funktioniert KI?

Zuerst einmal möchten wir kurz klären, was künstliche Intelligenz überhaupt ist und wie die Technologie funktioniert. KI hat das grundlegende Ziel, menschliche Intelligenz nachzuahmen. Maschinen sollen eigenständig Lösungen für verschiedene Probleme finden, indem sie auf ihre Umwelt reagieren. Die Basis von KI sind künstliche neuronale Netze. Damit sollen menschliche Gehirne simuliert werden. Ein Mensch hat etwa 20 Milliarden Neuronen, die mit Synapsen verbunden sind. Ein solches Netzwerk macht beispielsweise das Lernen möglich. Lernen ist im Prinzip nichts anderes als das Erfassen von Informationen und die Anwendung verschiedener Regeln.

Die Inputs, die eine künstliche Intelligenz aus ihrer Umwelt erhält, werden mit einem Algorithmus zu einem Output verarbeitet. Als Algorithmus bezeichnet man eine Zusammensetzung von Regeln, mit denen der Computer Aufgaben lösen kann.

Sprachassistenten

Eines der populärsten und verbreitetsten Produkte, das auf künstlicher Intelligenz beruht, ist der smarte Sprachassistent. Je mehr dieser Geräte im Umlauf sind und je länger sie uns zuhören, desto intelligenter werden sie. Die Auswertung unglaublicher Datenmengen erlaubt es den Systemen, uns immer wieder zu erstaunen. Daten sind das Futter, mit dem mittels Machine Learning neue Erkenntnisse gewonnen werden können. Zudem entwickeln findige Entwickler immer mehr der sogenannten Skills, die das Repertoire der Assistenten erweitern. Dadurch sind beispielsweise interaktive Hörbücher möglich, Auszüge aus einer Rechtsdatenbank abrufbar und verlegte Handys kein Problem mehr. Mit Emotionen sowie mit Ironie und Sarkasmus haben die kleinen Helfer aber nach wie vor ihre Probleme.

Die Geräte können aktiviert werden, indem sie beim Namen genannt werden. Die Steuerung der Beleuchtung und die Auswahl der Musik sind nur zwei Beispiele für die vielen Möglichkeiten. Am erfolgreichsten ist Alexa von Amazon, gefolgt von den Varianten von Google, Apple und Microsoft.

KI-gesteuerte Lampe

Ein Wecker erfüllt seinen Zweck. Aber er ist kein Produkt, das einen begeistert. Vermutlich würde niemand einen Wecker als ausgereiftes und perfektes Produkt bezeichnen. Es muss doch eine Möglichkeit geben, morgens pünktlich wach zu werden, ohne sich über nervige und schrille Töne zu ärgern? Wer auf die Idee kommt, sein Lieblingslied als Wecker einzustellen, wird schnell feststellen, dass man das Lied nach einer Weile auch nicht mehr hören kann.

Eine moderne Alternative zum klassischen Wecker ist die Lampe mit KI-Steuerung. Sie weckt einen mit sanftem Licht und berücksichtigt bei der Weckzeit beispielsweise Parameter wie die Verkehrssituation auf dem Weg zur Arbeit. Wer über Smarthome-Thermostate wie die von Nest oder Tado verfügt, kann die Heizung auch vom Wecker steuern lassen. Ein solch smarter Wecker ist beispielsweise Bonjour.

Auch als Ersatz für die vielen Tassen Kaffee am Tag kann eine Lampe mit KI-Steuerung genutzt werden. So hat zum Beispiel die Firma Luple aus Südkorea eine smarte Lampe entwickelt, die das Licht reguliert, um die Konzentration bestmöglich zu fördern. Mittels Deep Learning Algorithmus ist die Lampe in der Lage, das Verhalten des Nutzers zu analysieren und zu verstehen. Bei Anzeichen von Müdigkeit oder bei Abschweifen von der eigentlichen Tätigkeit wird die Lampe aktiv. Ihre Gesundheit wird es Ihnen laut Hersteller danken, wenn Sie übermäßigen Kaffeekonsum mit der smarten Leuchte ersetzen. Hierbei soll nicht unerwähnt bleiben, dass das Gerät den User ständig durch die Smartphone-Kamera beobachten muss, um seinen Dienst verrichten zu können.

Intelligente Körperwaage

Mateo ist der Name der cleveren Badematte, die eine detaillierte Analyse des Körpers durchführen kann. Optisch lässt sich kaum ein Unterschied zum klassischen Badvorleger feststellen. Doch Mateo hat viele praktische Funktionen: Gewicht, Schuhgröße, Körperfettanteil (KFA), Muskelmasse, Knochenmasse und Wassereinlagerungen werden von der Waage erkannt. Auch die Körperhaltung kann dank künstlicher Intelligenz analysiert werden. Das Gerät kann übrigens nicht einfach ausgetrickst werden: Wenn man nicht vollständig auf der Matte steht, wird das von Mateo erkannt. Die ausgewerteten Daten lassen sich per App abrufen; ein Display ist allerdings nicht vorhanden. Anhand der unterschiedlichen Fußabdrücke erkennt das System, welche Person aktuell auf der Matte steht. Mateo ist nicht so aufdringlich wie eine normale Waage und reibt einem das Gewicht nicht direkt unter die Nase.
Mit 160 Euro ist Mateo im Vergleich zu einer herkömmlichen Waage natürlich recht teuer. Aber die vielen Vorteile gleichen den Preis unserer Meinung nach aus.

Smartes Katzenklo

Eines der zentralen Probleme am Umgang mit Haustieren ist, dass diese sich nicht mitteilen und ihre Probleme sowie Bedürfnisse nicht mit uns kommunizieren können. Künstliche Intelligenz kann hier ein großer Helfer für das Verständnis der Tiere sein. Mit Caremitou vom französischen Unternehmen NovandSat SAS kann beispielsweise stets das Gewicht der Katze im Auge behalten werden. Statistiken über die Frequenz der Klogänge und Urinproben liefern Aufschluss über die Gesundheit des Tiers und dessen Fressverhalten. Die biologischen Daten werden mit versteckten Sensoren erhoben. Die Informationen kann das Gadget per Bluetooth mit Ihnen teilen und auch dem Tierarzt zur Verfügung stellen. Caremitou wurde 2020 mit dem CES Innovation Award ausgezeichnet. Das Konzept wurde mit der Hilfe von Tierärzten entwickelt.

Neon: KI, wie man sich sie oftmals vorstellt

Hollywood und Fantasy-Romane haben unsere Vorstellung von künstlicher Intelligenz und digitalen Helfern geprägt. Samsungs Tochterunternehmen Star Labs hat mit Neon einen cleveren Helfer entwickelt, der seine Unterstützung nicht nur wie eine Alexa oder ein Google Assistant anbietet, sondern vielmehr als eine Art digitaler Avatar betrachtet werden kann. So ist die KI mit Emotionen ausgestattet und verfügt über eine eigene Persönlichkeit. Damit kommt Neon der typischen Vorstellung einer KI schon sehr nahe. Der Nutzer kann mit Neon interagieren wie mit einem Menschen. Der eigentliche Zweck der KI zielt vor allem auf Unternehmen ab. So kann ein solches virtuelles Wesen beispielsweise am Display eines Kaufhauses Einkaufstipps geben. Oder es ersetzt klassische Servicemitarbeiter, Sprachassistenten und Bots. Langfristig ist eine Verwendung für Endkonsumenten aber durchaus denkbar.



Künstliche Intelligenz ist vor allem auch bei Sprachassistenten wie Siri vertreten. (Bild: Apple Inc.)
Datum:
06.04.2021, 00:05 Uhr
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