Valve verschiebt neue Steam-Hardware und prüft Preise neu

Valve tritt bei der Einführung seiner neuen Hardware etwas auf die Bremse. Sowohl die Steam Machine als auch das Zubehör Steam Frame werden später erscheinen als ursprünglich erhofft, zudem steht die Preisgestaltung erneut auf dem Prüfstand. Ausschlaggebend sind anhaltende Engpässe bei Speicherkomponenten sowie spürbar gestiegene Kosten entlang der globalen Lieferketten.

Zwar hatte Valve bei der Ankündigung im November 2025 bewusst auf konkrete Termine und Preise verzichtet, intern war jedoch geplant, diese deutlich früher nachzureichen. Die aktuelle Marktsituation macht diesen Zeitplan nun zunichte. Nach Unternehmensangaben müssen sowohl Releasefenster als auch Preise neu kalkuliert werden, um wirtschaftlich tragfähige Entscheidungen treffen zu können.

Am grundsätzlichen Ziel hält Valve dennoch fest, denn die Markteinführung soll weiterhin in der ersten Jahreshälfte erfolgen, auch wenn ein genauer Zeitpunkt offenbleibt und sich je nach Entwicklung am Speichermarkt weiter verschieben kann. Frühere Aussagen von Partnern, die von einem sehr frühen Release ausgingen, gelten damit vorerst als überholt.

Technisch zeigt sich Valve weiterhin zuversichtlich. Interne Tests deuten darauf hin, dass viele aktuelle Spiele in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde spielbar sind, insbesondere mit Hilfe moderner Upscaling-Verfahren wie FSR. In Einzelfällen könnten jedoch Abstriche bei Auflösung oder Bildrate nötig werden. Neue Details will Valve veröffentlichen, sobald belastbare Entscheidungen getroffen sind.



Neben der Steam Machine plant Valve auch mit dem Frame ein neues VR-Headset. (Bild: Valve Corporation)
Datum:
08.02.2026, 21:24 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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