iPhone Fold: Offenbar neue Details aufgetaucht

Der bekannte Apple-Leaker Jon Prosser vom YouTube-Kanal „fpt.“ sorgt erneut für Aufsehen. In seinem neuesten Video spricht er über neue Details zum iPhone Fold. Laut Prosser stammen die Informationen aus internen, nicht öffentlichen Quellen, offiziell bestätigt ist davon natürlich nichts, da Apple in der Regel solche Leaks nichts kommentiert. Dennoch zeichnen die Details ein recht konkretes Bild davon, wie Apples erstes Foldable aussehen könnte.

Apples Einstieg in die Foldable-Welt

Während andere Hersteller wie Samsung faltbare Smartphones schon seit mehreren Generationen weiterentwickeln, lässt sich Apple Zeit. Laut Prosser zufolge plant Apple für Herbst 2026 erstmals ein faltbares iPhone. Nach Tests mit verschiedenen Bauformen habe man sich intern für eine Art Reisepass-Design entschieden, also ähnlich wie die erste Generation des Google Pixel Fold’s und nicht wie bei einem Klapphandy im Flip-Stil.

Apple will zudem ein zentrales Problem aller bisherigen Foldables gelöst haben. Die sonst sichtbare und fühlbare Falz im Display soll praktisch verschwinden. Möglich machen soll das eine spezielle Metallplatte, die den Druck beim Falten gleichmäßig verteilt, kombiniert mit einem besonders robusten Scharnier aus sogenanntem Liquid Metal.

Zwei Displays, kaum Kompromisse

Im geschlossenen Zustand soll sich das iPhone Fold fast wie ein normales iPhone anfühlen. Prosser spricht von einem äußeren Display mit rund 5,5 Zoll, während das Gerät zusammengeklappt etwa 9 Millimeter dick sein soll. Wird es aufgefaltet, entsteht eine fast iPad mini artige Arbeitsfläche mit ungefähr 7,8 Zoll, bei einer extrem geringen Dicke von rund 4,5 Millimetern.

Damit positioniert Apple das Fold klar als Hybrid aus Smartphone und iPad, ein Konzept, das vor allem für Nutzer interessant sein dürfte, die unterwegs mehr Platz für Inhalte, Multitasking oder Medienkonsum wollen.

Kameras, Sicherheit und Technik

Auch bei der Kamera soll Apple nicht sparen. Laut Leak sind insgesamt vier Kameras geplant, also zwei auf der Rückseite, eine auf der Außenseite und eine weitere im Inneren für Videoanrufe im aufgeklappten Zustand.

Überraschend ist dagegen der Umgang mit Face ID. Prosser zufolge verzichtet Apple nämlich beim iPhone Fold darauf und setzt stattdessen auf Touch ID im Power-Button – dies dürfte aufgrund der geringen Bauhöhe des Geräts die vermutlich einzige Möglichkeit gewesen sein. Dieser soll sich, ebenfalls ungewöhnlich, wieder an der Oberseite des Geräts befinden, da aufgrund der Gerätebreite vermutlich eine Ein-Hand-Bedienung ausgeschlossen wäre.

Technisch soll das Fold zudem mit Apples C2-Modem ausgestattet sein, der zweiten Generation des hauseigenen Mobilfunkchips. In Kombination mit effizienteren, hochdichten Akkuzellen erhofft sich Apple offenbar eine deutlich bessere Laufzeit als bei bisherigen Foldables.

Preis und Positionierung

Günstig wird das Ganze wohl nicht werden, denn der kolportierte Preis liegt laut Prosser irgendwo zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar. Das iPhone Fold würde damit klar die Rolle des Premium-Modells übernehmen. Passend dazu soll es angeblich nur in Schwarz und Weiß erscheinen und könnte vielleicht auch als „iPhone Ultra“ vermarktet werden.

Interessant ist auch die strategische Einordnung: Prosser erwartet, dass Apple in dem entsprechenden Jahr nur drei iPhones präsentiert, das iPhone 18 Pro, das Pro Max und eben das iPhone Fold. Damit wäre das Fold nicht nur ein Experiment, sondern ein zentrales Aushängeschild des iPhone-Lineups.

Ob all diese Details am Ende stimmen, bleibt jedoch abzuwarten. Doch sollte sich auch nur ein Teil der Leaks bewahrheiten, deutet vieles darauf hin, dass Apple das Thema Foldables nicht halbherzig angeht.



(Bild: Apple Inc.)
Datum:
30.12.2025, 00:15 Uhr
Autor:
Stefan Kröll
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