Hermes erhöht erneut Paketpreise für Privatkunden
Wer seine Pakete über Hermes verschickt, muss seit dem 2. März 2026 mehr bezahlen. Der Versanddienstleister hat nämlich mal wieder die Preise für Privatkunden im In- und EU-Ausland angehoben und verweist auf hohe Investitionen in Logistik, Nachhaltigkeit und digitale Technologien. Gleichzeitig schlagen steigende Personalkosten zu Buche, insbesondere bei der Zustellung auf der sogenannten letzten Meile. Zuletzt hatte Hermes die Privatkundenpreise im Sommer 2022 angehoben.
Betroffen sind hierzulande vor allem das Päckchen und das S-Paket. Für ein Päckchen, das online gebucht und von PaketShop zu PaketShop versendet wird, werden statt 3,70 nun 3,99 Euro fällig, das S-Paket kostet hingegen statt 4,50 in Zukunft 4,89 Euro. Geht die Sendung statt einen Paketshop oder einer Hermes Box direkt an die Haustür eines Kunden, steigen die Online-Preise auf 5,19 Euro beziehungsweise 5,79 Euro. Wer das Versandlabel direkt im Shop kauft, zahlt sogar noch etwas mehr. Andere Paketgrößen innerhalb Deutschlands bleiben von der aktuellen Anpassung unberührt.
Auch beim EU-Versand dreht Hermes an der Preisschraube, allerdings nur in bestimmten Regionen. Das Unternehmen teilt die EU in fünf Zonen ein; für die Zonen 1 und 2 mit Ländern wie Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden, Spanien und Portugal erhöhen sich die Preise in allen Größenklassen leicht. Je nach Paketgröße beträgt der Aufschlag zwischen neun und 59 Cent. Für weiter entfernte EU-Zonen bleibt es vorerst bei den bisherigen Konditionen.
