Hassliebe: Wie sieht die Zukunft der Mikrotransaktionen aus?

Früher war alles einfach: Wer sich ein Videospiel kaufte, bezahlte einmal den Vollpreis und konnte anschließend alle Facetten auskosten. In Zeiten der Mikrotransaktionen ist die Lage komplizierter.

Glücksspiel und Computerspiele – keine einfache Beziehung

An der Beliebtheit des Glücksspiels gibt es auch in der digitalen Ära keine Zweifel. Mehr noch, haben Online-Casinos wie https://www.platincasino.com/ dazu geführt, dass noch mehr Menschen einen Zugang gefunden haben. Denn ob am PC oder auf dem Mobilgerät, ist die Verlockung des Geldverdienens ohne Arbeit dank Internet immer präsent. Etwas komplizierter wird es dagegen an den Schnittstellen, an denen klassisches Gaming und Glücksspiel aufeinandertreffen. Online-Casinos sind schließlich als solche definiert und daher wenig irreführend; Konzepte wie kostenpflichtige Loot-Boxen in Sportspielen rufen dagegen sogar das Gesetz auf den Plan.

Denn ohnehin sind Mikrotransaktionen weiterhin ein verbreitetes, aber umstrittenes Thema. Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen kaufbaren Inhalten mit klar festgelegtem Ausgang und jenen, bei denen der Spieler auf sein Glück hoffen muss. Letzterer Mechanismus steht inzwischen ganz deutlich in der Kritik und das beliebteste Fußball-Videospiel der Welt musste sich Anfang 2019 in Belgien sogar den Behörden beugen.

Dieser Kampf um Zusatzeinnahmen ohne wirkliche Zusatzkosten entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Schließlich ist offensichtlich, wie gut das Konzept finanziell funktioniert: Würden nicht genügend Spieler zugreifen, hätten sich solche Mechanismen gar nicht erst etabliert. Gleichzeitig kennt die Kritik der Gaming-Community an diesem System kaum Grenzen.

Vorsicht als oberstes Gebot

Offiziell haben kaufbare Zusatzinhalte deswegen einen schweren Stand. Das reicht so weit, dass Entwickler von Top-Titeln inzwischen vorsichtig geworden sind. Als Beispiel dient einer der größten Hits des kommenden Jahres, nämlich Cyberpunk 2077. Hier kommunizierte der Hersteller CD Projekt Red frühzeitig, dass es keine Mikrotransaktionen geben wird, um die Zielgruppe nicht zu verärgern. Inzwischen wurde diese Aussage relativiert, da bekannt wurde, dass CDPR zumindest darüber nachdenkt, ein Bezahlmodell in den Multiplayer-Modus zu implementieren.

Dieses System wäre ähnlich dem von Red Dead Redemption 2, das inzwischen auch auf Steam angekommen ist. Miktotransaktionen sind in dem Western-Kracher nur im Online-Modus möglich; der Solo-Story-Modus kommt ohne solche Spielereien aus.

Beispiele wie diese zeigen, wie heikel das Thema inzwischen ist. Gratwanderungen sind gefragt, um den Profit zu maximieren, ohne negative Presse zu ernten. Eine völlige Abkehr von Zusatzeinnahmen ist allerdings kaum denkbar: Gerade in Ländern wie China wächst der Gaming-Markt trotz starker Regulierungen rasant und das Publikum dort ist noch lange nicht so konsumkritisch wie im Westen. Da Geld am Ende doch das schlagende Argument ist, scheint die Richtung klar zu sein.



Datum:
14.12.2019, 00:03 Uhr
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